Diesen Schlepper konnten wir zusammen mit einem F2L514 bei unserem ehemaligen Lohnunternehmer erwerben. Da dieser nur wenige Kilometer entfernt wohnt, stellte der Transport kein Problem dar.

Zu Hause wurde das gute Stück erst einmal gründlich gewaschen. Die Herausforderung lag wohl in den Blecharbeiten und der Vorderachse. Der Motor lief gleichmäßig und qualmfrei und das Getriebe machte auch keine unnatürlichen Geräusche. Als erstes wurde fleißig demontiert, gesäubert und einiges zum Sandstrahlen gebracht. Die Vorderachse musste komplett ausgebuchst werden.

Die Kotflügel waren teilweise durchgerostet und hatten stark die ursprüngliche Form verloren. Doch nach zwei Wochen Bleche einsetzen, schweißen, schleifen und ausbeulen war alles wieder hergerichtet. Die Hydraulik musste an einigen Stellen neue O-Ringe bekommen, wobei der Ausbau dieser nicht so ganz einfach war. Auch fehlten einige Teile der Bedienung, welche wir neu anfertigen mussten.

.F3L514_2

Die Kühlrippen des Motors wurden gründlich von Stroh- und Dreckresten befreit und die Ölrücklaufleitungen sowie die Dieselleitungen erneuert. Schließlich erfolgte nach etlichen weiteren Arbeiten nach und nach eine Lackierung der Einzelteile in dem entsprechenden Deutz Grün.

Die Elektrik stellte uns vor keine größeren Probleme. Zum Abschluss waren aber die verbeulten Zierleisten noch zu richten. Nachdem wir uns aber entsprechende Werkzeuge angefertigt hatten, konnte auch dieses Problem gelöst werden. Damit haben wir diese Restauration Ende Juli 2003 abgeschlossen.

Fragen zu diesem Schlepper?

Kontakt: rm-tielge@web.de